Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal: 6 Millionen für nachhaltige Forschung
Das Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH) erhält 6 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um seine Forschung zu Photovoltaik und Wärmepumpen weiter auszubauen. Die SPD-Landtagsabgeordneten Constantin Grosch und Uli Watermann begrüßen die Förderung als wichtigen Schritt für den Innovationsstandort Weserbergland.
„Das ISFH gehört zu den führenden Einrichtungen der Energieforschung in Deutschland. Dass die Forschung zu Solarenergie und Wärmepumpen hier weiter gestärkt wird, ist ein starkes Signal für unsere Region und für Niedersachsen insgesamt“, erklären Grosch und Watermann.
Die beiden Abgeordneten verweisen darauf, dass der Ausbau der Forschungsinfrastruktur in den vergangenen Jahren politisch intensiv vorbereitet wurde. Gemeinsam mit Emmerthals Bürgermeister Dominik Petters haben sie sich wiederholt für die Stärkung des Instituts eingesetzt.
„Wir haben das Thema in den letzten Jahren immer wieder auf die politische Agenda gesetzt – unter anderem bei Gesprächen und Besuchen mit den Ministerpräsidenten Stephan Weil und Olaf Lies sowie Wissenschaftsminister Falko Mohrs. Gemeinsam mit Bürgermeister Dominik Petters haben wir deutlich gemacht, welche Bedeutung das ISFH für die Energiewende und den Innovationsstandort Niedersachsen hat“, so Grosch und Watermann.
Gerade mit Blick auf die internationale Konkurrenz sei die Stärkung der Energieforschung entscheidend. Die beiden Abgeordneten ergänzen entsprechend: „Deutschland hat bei wichtigen Energietechnologien teilweise industrielle Produktion verloren. Umso wichtiger ist es, dass Forschungseinrichtungen wie das ISFH neue Technologien entwickeln und voranbringen. Hier in Emmerthal kann ein wichtiger Beitrag für die nächste Generation von Solar- und Wärmepumpentechnologien entstehen.“
Auch Bürgermeister Dominik Petters sieht in der Förderung einen wichtigen Schritt für den Standort Emmerthal: „Das ISFH ist ein zentraler Bestandteil unseres Innovationsstandorts. Die Förderung zeigt, dass sich die enge Zusammenarbeit von Kommune und Land auszahlt.“